Data Analytics 2018 in Garching

Daten befeuern nicht nur Produkte, Services und Prozesse sondern treiben auch Anwendungen der künstlichen Intelligenz voran, wie selbstlernende Anomalieerkennung, Predictive Maintainance, Social Bots oder kognitive Assistenzsysteme.

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy präsentiert eine Keynote zu "Elemente datengetriebener Unternehmen". Er leitete von 1989 bis 2015 als ordentlicher Professor für Informatik am Institut für Informatik der TU München den Lehrstuhl Software & Systems Engineering. Seine Forschung zielt auf die Beherrschung der Evolution leistungsstarker Software-Systeme durch den Einsatz wohldurchdachter Prozesse und Modelle, langlebiger flexibler Softwarearchitekturen und moderner Werkzeuge auf Basis mathematisch und logisch fundierter Methoden. Er gründete 2009 das Forschungsinstitut fortiss. Seit Januar 2016 ist er Gründungspräsident des Zentrum Digitalisierung.Bayern.

In interaktiven Sessions, Vorträgen, Workshops und Labs berichten erfahrene Experten zu den Themen „Wie künstlich kann Intelligenz werden“, „Predictive Maintainance als strategische Option“ oder „Anomalieerkennung in Maschinendaten“. Aber auch Datenvisualisierung spielt eine Rolle und wo können Bots helfen, datenbasiert die Kundenkommunikation zu verbessern? Wie kann die Authentifizierung via Bots gelingen und welche Rolle spielen digitale Identitäten in einer vernetzten, datengetriebenen Umgebung – alles Themen des Programms. Last but not least bieten die Lab-Demonstrationen die Möglichkeiten, den Entwicklern über die Schulter zu schauen und hands-on anhand von Beispieldaten Auswertungen in Echtzeit vorzunehmen.

Wie gelingt es Ihnen als (Industrie-) Anwender, Geschäftsführer, Entscheider, Business Developer oder Experte, aus diesen neuen Möglichkeiten heute Nutzen zu ziehen?

Welche Erfahrungen liegen vor?

Wie geht man vor, um Data Analytics im Unternehmen nutzbar zu machen?

Antworten auf diese Fragen finden Sie bei der Data Analytics – Konferenz und Lab am 16. Oktober 2018 in Garching.

Zur Anmeldung geht es hier.

Änderungen im Programmablauf sind vorbehalten.

Konditionen:

  • Gäste: 300,00€
  • Partner: 200,00€
  • Mitglied: 200,00€

Teilnahmebedingungen & Modalitäten

  • PARTNER: Sonderkonditionen für Unternehmen von BICCnet - ZD.B von 200,00 € CODE: BICCnet-ZD.B
  • Sonderkonditionen für Unternehmen und Mitglieder von unseren Kooperationspartnern: Automation Valley | Cluster Mechatronik & Automation e.V. € 250,00 CODE: Automation Valley | Clustermechatronik
  • Teilnahmegebühren von VDMA Mitgliedern werden vom Verband übernommen: CODE VDMA
  • Alle Preise verstehen sich zzgl. 19% MwSt.
  • Teilnahmebedingungen: Der Rücktritt von der gebuchten Veranstaltung ist 14 Tage nach Buchungstermin möglich und muss schriftlich erfolgen. Danach wird der volle Veranstaltungspreis berechnet.
  • Teilnehmer können in Absprache mit dem Veranstalter kostenlos eine Ersatzperson benennen. Wird die Veranstaltung durch den Veranstalter abgesagt, werden bezahlte Gebühren voll erstattet; weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.

08:30 Uhr: Empfang | Registrierung

Empfang | Registrierung

09:00 Uhr: Begrüßung

NIK e.V., BICCnet/ZD.B, IHK-Automation Valley, VDMA

09:10 Uhr: Elemente datengetriebener Unternehmen

Keynote, Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy, Gründungspräsident Zentrum Digitalisierung.Bayern

Raum A

Ein entscheidender Schritt in der Digitalisierung ist der Übergang zu datengetriebenen Geschäftsmodellen und datengetriebenen Unternehmen. Dies gelingt insbesondere, wenn in einem Unternehmen alle Daten digital erfasst werden, in einer strukturierten Art und Weise abgelegt werden und dann auch in umfassender Weise genutzt werden. Dies bedeutet, dass die gesamte IT-Strategie des Unternehmens auf diesen Umstand ausgerichtet ist. Die große Herausforderung ist, die unterschiedlichen Datenquellen, die im Unternehmen vorhanden sind, in einer geschickten Art und Weise zu sogenannten Data Lakes zusammenzuführen und das Unternehmen insgesamt als Plattformunternehmen zu organisieren, so dass auf diese Daten gezielt zugegriffen werden kann, aber auch gerade für große Datenmengen und für unstrukturierte Daten Konzepte der Data Analytics zu verwenden, um die Inhalte dieser Daten zu erschließen.

10:00 Uhr: Interactive Intro

Interactive Intro

11:00 Uhr: Wie künstlich kann Intelligenz werden? – Der Einfluss der Datenmengen

Dr.-Ing. Jan Paulus, Matthias Weidler, Astrum IT

Raum A

Der Begriff „Maschinelles Lernen“ ist mittlerweile in aller Munde. Unternehmen automatisieren zunehmend verschiedenste Vorgänge. Interessanter noch sind neue Informationen wie Trends oder Zusammenhänge, die aus Daten gewonnen oder vorhergesagt werden können. Probleme stellen dabei die Umsetzung und die richtige Erwartungshaltung dar. In diesem Beitrag möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, welchen Einfluss die vorhandenen Daten auf die Umsetzungsmöglichkeiten haben. Welche Möglichkeiten stehen mir mit meinen Daten offen? Ist maschinelles Lernen auch mit geringeren Datenmengen möglich, wie ändert sich dadurch meine Herangehensweise und welche Erwartungen kann ich stellen? Dabei ist sowohl die Menge als auch die Datengüte entscheidend. In diesem Beitrag zeigen wir Möglichkeiten und Potenziale für die Reise zum vollautomatischen System. Dabei stehen die Daten im Mittelpunkt.

11:00 Uhr: Data Driven Business: Strategien, Vorgehen und Beispiele

Marcus Goerke, NEXT Data Service

Raum B

Die teuersten Unternehmen der Welt sind IT-Firmen und „datengetriebene Geschäftsmodelle“ sind in aller Munde. Trotzdem tun sich viele Unternehmen schwer, dieses Zukunftsthema umzusetzen. Der Vortrag beschreibt an Beispielen einen pragmatischen Weg zur Umsetzung einer datengetriebenen Unternehmensstrategie: Wie identifiziert man relevante Innovationsfelder und Service-Ideen? Wie kön-nen Daten-Services sinnvoll bewerten, wer muss beteiligt sein? Wie treibt man die Realisierung pragma-tisch, in überschaubaren, risikoarmen Schritten, ohne den Fokus auf die Vision zu verlieren? Bei der Umsetzung einzelner Services ist aber nicht Schluss: Erste Innovationen bringen i.d.R. weitere Ideen, die in einem kontinuierlichen Prozess erweitert werden können. Diese es zu erkennen und ihr Po-tential auszuschöpfen. Zum Schluss wird dargestellt, welche Kompetenzen für diesen Weg erforderlich sind welche Zusammen-arbeitsmodell für Unternehmen empfohlen werden können.

11:00 Uhr: Arbeitskreis Smart Data: Intro

Thorsten Wedekind und Dr. Robert Hable

Raum Turing

11:00 Uhr: Lab 1: Machine Learning 101 - Datenanalyse abseits des Hypes

Fabian Witt, Redheads

Raum Zuse

Durch die Digitalisierung, das Internet of Things und die Industrie 4.0 fallen immer größere Datenmengen an. Die Auswertung durch Menschen ist schon lange undenkbar geworden. Doch wie können diese Daten sinnvoll genutzt werden, statt im Archiv zu verstauben? Machine Learning beschäftigt sich mit dieser Frage und bietet zudem Möglichkeiten, sich durch den Daten-Dschungel zu kämpfen, Muster zu erkennen und Grundlagen für Entscheidungen zu legen.

In unserem Vortrag geben wir einen Überblick und erklären, was Machine Learning ist. Dazu vermitteln wir Grundlagenkenntnisse, einen allgemeinen Projekt-Workflow und steigen in einzelne Bereiche tiefer ein, sodass Teilnehmer neue Projekte erfolgreich umsetzen können.

11:15 Uhr: Workshop 1: Machine Learning implementation based on an example of HVAC energy optimization

Peeter Meos, Proekspert

Raum Turing

Approximately 80% of HVAC systems use PID controllers for modulated control. While PID logic is easy to implement, the experience shows that due to reactive decisions it often lacks efficiency in its control method. The rapid development of IoT technologies and Machine Learning allows for easy data collection using the HVAC system. This enables development of predictive models which assist to proactively control the HVAC system. As a result, the improved HVAC control method enables to save power consumption and provides accurate visibility and more effective maintenance decisions. Additionally, it enables business insights for the overall cost optimisation and for improvement of customer relationship. In the workshop, we learn how to apply data science or optimization techniques in the projects. Starting with defining the issue and delivering a suitable solution.

11:30 Uhr: Optimierung der Test- und Entwicklungszyklen mit Data Science

Dr. Paul Maier, codemanufaktur

Raum A

Ziel des Projektes ist es, ein fault-prediction Werkzeug zu entwickeln, das die Testausführung auf der Basis von Fehlschlags Wahrscheinlichkeiten einzelner, spezifizierter Tests priorisieren kann, um so die Ausführungszeit der Tests stark zu senken. Gegeben sei eine Änderung im Code – dann benutzt das Werkzeug Erkenntnisse aus den Abhängigkeiten von Softwarekomponenten, Tests, Änderungsarten und weiteren relevanten Dokumenten um diejenigen Tests zu identifizieren, die wahrscheinlich fehlschlagen werden. Umgekehrt lässt sich mit ähnlichen oder sogar den gleichen Ansätzen auch rückverfolgen, welche Fehler ursächlich zu Testfehlschlägen führten. Die Informationen zu diesen Softwarekomponenten, Tests etc. werden über Schnittstellen aus den unterschiedlichen Softwareentwicklungswerkzeugen entlang der spezifischen Toolchain eines Kunden extrahiert und standardisiert verarbeitet. Konkret wurden die Daten eines 1000-Personen Softwareprojektes gespeichert. Zur Lösung werden statistisch Zusammenhänge zwischen Defects, Tests und Dateiänderungen ermittelt.

11:30 Uhr: Predictive Maintenance – Anwenderbericht Bosch Rexroth

Andreas Beck, Bosch Rexroth

Raum B

Um nicht den Anschluss zu verlieren, müssen Produktionsunternehmen und Maschinenbauer zumindest erste kleine Schritte in Richtung i4.0 gehen. Bosch Rexroth hat im Rahmen einer dualen I4.0 Strategie als Leitanwender und Leitanbieter in über 100 Pilotprojekten und mehr als 270 Bosch-Werken I4.0-Lösungen für die moderne Produktion entwickelt. Der technische und organisatorische Aufwand für die Nutzung dieser Techniken ist dabei keineswegs so groß, wie viele glauben. Im Anwenderbericht aus dem Elektronikwerk von Bosch Rexroth in Lohr am Main ist der zurückgelegte Weg, von der einfachen Erfassung von Daten im Brownfield bis zur Verwendung der Daten in Predictive Maintenance Lösungen mit Lessons Learned und Best Practices aufgezeigt. Dabei wird insbesondere auf die Beschleunigung von Einführungsprojekten durch Verwendung agiler Methoden eingegangen.

11:45 Uhr: Lab 2: Neuronale Netze zur Dokumentenklassifikation mit Keras

Daniel Ringler, Ancud IT

Raum Zuse

Dieses Lab zu Deep Learning wird interaktiv und praxisnah aufzeigen wie man mit Keras ein System zur Klassifizierung von Dokumenten in Python erstellen kann. Dabei werden auch folgende Fragestellungen aufgeriffen: - Was genau ist Deep Learning? - Wie funktionieren neuronale Netze? - Was sind die Vor- und Nachteile von neuronalen Netzen im Vergleich zu klassischen Machine Learning Algorithmen? - Was gibt es für neue Entwicklungen in diesem Bereich? - Wie kann ich Deep Learning in meinem Unternehmen produktiv einsetzen? Außerdem besteht die Möglichkeit Ihre aktuellen Problemfälle zu diesem Themengebiet zu diskutieren.

12:00 Uhr: Analytics auf der MindSphere Platform - Demo und Ausblick

Dr. Philipp Pott, Siemens

Raum A

Analytics ist ein wichtiger Bestandteil der offenen IoT Platform MindSphere: von Zustandsüberwachung über Prediktive Wartung hin zu Bilderkennung kann der Kunde einen Mehrwert aus seinen IoT-Daten schöpfen. Anhand einiger Beispiele, einer kurzen Demo und eines Ausblicks wird das Analytics Portfolio von MindSphere V3 erläutert.

12:00 Uhr: Predictive Analytics durch Anomalieerkennung in Maschinendaten

Ralph Schlenk, Nokia

Raum B

Netzwerkkomponenten, Server und Applikationen erzeugen eine immer größere Menge an Daten, die unter anderem in Logdateien abgelegt werden. Fehlerfälle in diesen System bleiben in Entwicklung und Test unentdeckt, obwohl system-interne Logdateien durchaus Hinweise liefern können. Die Schwierigkeit bei der Datenanalyse liegt darin, dass man zunächst nicht weiß, wonach zu suchen ist: Klassisches Pattern-Matching versagt, statt dessen liegt die Aufgabe in der Erkennung von Anomalien. Nokia in Nürnberg entwickelt mit deutschen Projektpartnern eine offene, cloud-basierte Analyseplattform, in der Daten offline wie auch online in großer Menge verarbeitet werden können. In diesem Vortrag wird am Beispiel von Telekommunikations-Netzelementen gezeigt, wie unstrukturierte Daten empirisch mit Visualisierungstools wie auch durch Algorithmen auf Anomalien hin untersucht werden, um fehlerhaftes Systemverhalten frühzeitig zu erkennen.

12:30 Uhr: Mittagspause | Ausstellungsrundgang | Networking | Business Lounge

Mittagspause | Ausstellungsrundgang | Networking | Business Lounge

13:45 Uhr: Workshop: Künstliche Intelligenz aus strategischer Perspektive: Was ist die Rolle meiner Firma bei KI

Dr. Andreas Liebl, UnternehmerTUM

Raum A

Jeder spricht von KI, doch kaum jemand hat eine Antwort was KI wirklich für das eigene Unternehmen bedeutet. In diesem Vortrag befassen wir uns mit KI aus einer strategischen Perspektive und arbeiten die Grundlagen einer eigenen Strategie aus basierend auf der Analyse anderer Unternehmen sowie auf dem Strategieframework von appliedAI. Aufbauend auf einer Vision werden Anwendungsmöglichkeiten priorisiert, organisationale Veränderungen beleuchtet sowie das Thema Talente und Wissen diskutiert. Das Ziel ist es, ein Verständnis über die strategischen Implikationen von KI-Anwendung zu entwickeln, tatsächliche Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren sowie Komplexität und mögliche Wege aufzuzeigen.

13:45 Uhr: Workshop: Das grundlegende Problem der Digitalisierung - Digitale Identitäten als schwächstes Glied der Cyber Security

Max Möhring, KEYP

Raum B

Wie ermöglicht der Ansatz von dezentralen Infrastrukturen, dass bestehende Systeme miteinander kommunizieren und warum ist dies in Bezug auf Identität so wichtig? Das Problem digitaler Identitätssysteme ist so alt wie das Internet selbst, aber immer noch ungelöst. Die Gründe dafür sind aufgrund von sowohl technologischen als auch nationalen Datenregulierungen, vielfältig. Die Nutzung von digitalen Identitäten zieht sich durch jedes Unternehmen und jede ökonomische Transaktion. Durch die Digitalisierung werden die Grundlagen unserer Wirtschaft, der Vertrag und die Parteien, zu Daten und folglich manipulierbar. Um dieses grundlegende Problem nachhaltig zu lösen, müssen wir die Wichtigkeit von digitalen Identitäten, ihre Einsatzgebiete und -möglichkeiten sowie die Anforderungen für Unternehmen verstehen. In diesem Vortrag erhalten die Teilnehmer einen grundsätzliche Einführung in das Thema sowie ein Verständnis für die bspw. durch die DSGVO ausgelösten massiven Veränderungen der Digitalisierung im Rahmen von Personendaten.

13:45 Uhr: Datengetriebene Geschäftsmodelle und Services implementieren: Best Practices und Erfahrungsaustausch

Marcus Goerke, Next Data Service
Jörg Suckfüll, Unity

Raum Turing

Jedes Unternehmen digitalisiert, wenn auch nicht alle gleich schnell und erfolgreich. Ob es eine eigene Funktion im/am Vorstand dafür gibt (Chief Digital Officer) oder die Strategie- und Innovationsbereich das Thema „Data Driven Services“ treibt: Alle haben dabei zwei wesentliche Herausforderungen, neue Geschäfte, Services zu innovieren und in den Markt zu bringen. Wie kann die oft abstrakte Unternehmensstrategie in konkrete Services umgesetzt werden, die Mehrwert für Kunden bringt, die diese zu honorieren bereit sind? Und zweitens: Welche Erfolgsfaktoren brauchen datenbasierte Services, um in der Praxis zu funktionieren. Im Workshop fokussieren wir nach einer kurzen Einleitung in Praxi aus diese beiden Phasen: Wir führen einen „Data Ideation Workshop“ durch, dessen Ergebnis bewertete Datenservices sind und arbeiten diskutieren und erarbeiten dann die Umsetzungsphase mit typischen Fallen und Erfolgsfaktoren. Dabei ist explizit gewünscht, dass die Teilnehmer konkrete Use-Cases und aktuelle Erfahrungen einbringen. Wobei der Workshop auf strategische und operative Lessons-Learned eingeht und keine ausschweifende Tool-Diskussion (oder „Werbung“) führen bzw. zulassen wird. Im Ergebnis sind die Teilnehmer in der Lage, Ihre unternehmensinterne Vorgehensweise an Best Practices zu spiegeln und zu verbessern.

13:45 Uhr: Workshop: Maschinendaten: Eigentums- und Zugangsrechte

Dr. Thomas Thalhofer, Noerr LLP

Raum Zuse

Daten werden nicht zu Unrecht als das „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Gerade im sich immer starker entwickelnden „Internet of Things“ sind Maschinendaten für die Steuerung, Nutzung und Weiterentwicklung von intelligenten Maschinen und digitalen Services von immenser Bedeutung, was auch von immer mehr Unternehmen erkannt wird. Während mit der EU-Datenschutzgrundverordnung für personenbezogene Daten mittlerweile ein europaweit harmonisiertes, detailliertes Regelwerk existiert, bestehen für Maschinendaten, welche häufig keinen Personenbezug aufweisen, noch erhebliche Rechtsunsicherheiten bezüglich der Eigentums- und Zugangsrechte. Der Workshop behandelt hierzu den aktuellen Rechtsstand und gibt praktische Hinweise für Unternehmen.

13:45 Uhr: Workshop "Showcase: Leckerer Essen dank IoT – ein vernetztes Haushaltsgerät"

Maria Egorova, Alexander Thamm

Raum C

15:00 Uhr: Pause | Ausstellungsrundgang | Interactive Space

Pause | Ausstellungsrundgang | Interactive Space

15:30 Uhr: Audioanalyse für Environment Monitoring

Dr. Martin Schröder, Sympalog

Raum A

In der Umwelt entstehen eine Vielzahl von Audiodaten, die sich u.a. aus Geräuschen, Musik und Sprache zusammensetzen. In den letzten Jahren konnten Neuronale Netze die automatische Analyse dieser Daten stark verbessern. Das Einsatzgebiet beschränkt sich hierbei nicht nur auf die Spracherkennung, sondern bezieht die Klassifikation von Geräuschen aus dem Wohnungsumfeld, aus der Industrie und aus der Umwelt ein. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Einsatzfelder im Audiobereich und zeigt an Hand von Beispielen Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Analyse auf.

15:30 Uhr: Fraud Prevention und Risk Management im E-Commerce: Bedrohungsszenarien – Lösungsansätze – Ausblick IAM

David Grimm, creditPass

Raum B

Es gilt zunächst die Begriffe Fraud Prevention und Risk Management etwas schärfer zu bestimmen, um eine sinnvolle Unterscheidung der Maßnahmen vornehmen zu können. Die Fraud Prevention richtet sich im E-Commerce hauptsächlich gegen vorsätzliche Betrüger, während ein Risk Management breiter gefächert die Risiken eines Geschäftsvorganges behandelt, wie z.B. ein durchschnittliches Zahlungsausfallrisiko einer bestimmten Nutzergruppe. Hierbei ist manchmal überraschend, wie spezifisch die Anforderungen und wie unterschiedlichen die Szenarien der einzelnen Händler und Anbieter ausgestaltet sind. Ein Anbieter, der nur Kommunikation anbietet hat andere Herausforderungen, als ein Anbieter, der physische Waren versendet und ggf. sogar in Vorleistung für seinen Kunden geht. Auch die Ware selbst, die angeboten wird, spricht ganz unterschiedliche Personen und Risikoprofile an. Man muss also auch immer das Angebot betrachten um ein Bedrohungsszenario oder möglichen Missbrauch abschätzen zu können. Natürlich spielt hierbei auch die Datenquantität und die Datenqualität, die ein Händler zur Verfügung hat, eine entscheidende Rolle um Maßnahmen abschätzen zu können, die ggf. ergriffen werden können. Die Lösungsansätze reichen von einfachen Maßnahmen, wie Checkboxen, über Einbindung von Drittsystemen zur Validierung von Daten und Personen, bis hin zu sehr technischen Ansätzen im Bereich des e-Fingerprinting oder der Klassifizierung von Risikoprofilen mit vielen Datenpunkten, also Maschinenlernen. Der richtige Lösungsansatz ist aber immer ein individueller.

15:30 Uhr: Workshop 2: Herausforderungen und Fallstricke bei der Integration von ML- und KI-Algorithmen für Echtzeit-Datenanalysen

Elena Holsten, Holsten Systems

Raum Turing

15:30 Uhr: Lab 3: Anwendung von CNNs anhand MNIST Datensatz

Philipp Killermann, infoteam

Raum Zuse

Ziel des Workshops ist die Einführung und Anwendung von Convolutional Neural Networks (CNNs) aus dem Bereich Deep Learning zur Klassifikation von handgeschriebenen Ziffern des Modified National Institute of Standards and Technology (MNIST) Datensatzes. Hierbei soll es den Teilnehmer möglich sein, eigene Erfahrungen zu sammeln und die Zusammenhänge hinter dieser Art von neuronalen Netzen näher zu verstehen. Auf diese Weise erhalten die Teilnehmer tiefe Einblicke in aktuelle ‚State of the Art‘-Ansätze des Forschungsgebiets Künstliche Intelligenz.

16:00 Uhr: Bildverarbeitung mit neuronalen Netzen am Beispiel der Identifikation von Produktverpackungen

Michael Grau, KURZ digital solutions

Raum A

Objekt- und Bilderkennung ist ein komplexes Thema, das durch maschinelles Lernen und künstliche neuronale Netzte komplett auf den Kopf gestellt wurde. Oft werden solche Ansätze als eine Lösung für alle Probleme aus diesem Bereich verkauft. Der Talk beschäftigt sich damit, wofür sich künstliche neuronale Netze besonders gut eignen, aber auch wofür nicht. Es wird eine Übersicht über gängige Vorgehensweisen gegeben. Zusätzlich wird auf Voraussetzungen, Hürden und Tricks für eine effiziente Umsetzung eingegangen. Dabei wird der Einsatz der Technologie anhand der Identifizierung von dekorativen Folien auf Produktverpackungen demonstriert.

16:00 Uhr: Der Schutz privater Daten in der Kommunikation via Chatbot

Steffen Blümm, Adorsys

Raum B

Auch in der Kommunikation mit Chatbots (oder allgemein: Conversational Interfaces) möchten wir, dass unsere Daten vor unberechtigten Zugriff geschützt sind. Gerade in Voice-First-Szenarien über Alexa oder Google Home, aber auch bei Chat-Apps mit Login. Letzter schützt zwar grundsätzlich vor Missbrauch, bietet jedoch h keine umfassende Sicherheit. Die Authentifizierung über die Stimme ist nett für die personenbezogene Wiedergabe von Musik-Playlisten. Wenn es aber um kritische Daten geht - bspw. Gesundheit oder Finanzen, sollten Verfahren eingesetzt werden, welche mehr Sicherheit versprechen.

16:00 Uhr: Lab 4: Aggregate is the new Find: Realtime Analytics mit MongoDB

Marc Militz, New Elements

Raum Zuse

MongoDB nimmt unter den NoSQL eine herausragende Position ein. Laut Gartner Magic Quadrant ist MongoDB die am weitesten verbreitete dokumentenorientierte Datenbank. Die Verarbeitung der Daten im Arbeitsspeicher, sowie die verteilte Struktur der Datenbank, ermöglichen das verarbeiten großer Datenmengen in Echtzeit. Mit dem Aggregation Framework bringt die MongoDB ein mächtiges Werkzeug für die Datenverarbeitung und -manipulation gleich mit. Zusätzlich dazu bietet MongoDB mit dem BI Connector für MongoDB eine Möglichkeit für die gängigsten BI Tools direkt auf die Daten in der Datenbank zuzugreifen.

16:30 Uhr: KI-Hochsommer – und jetzt?

Dr.-Ing. Christopher Mutschler, Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS

Raum A

Die Entwicklungen und Durchbrüche der künstlichen Intelligenz (und im Speziellen des maschinellen Lernens) der vergangenen Jahre haben eine Welle an Hoffnungen und Erwartungen gleichermaßen ausgelöst. Mit der aktuellen Geschwindigkeit in der Forschung scheinen sämtliche bisherigen und kommenden Problemstellungen mittels künstlicher Intelligenz lösbar. Aber ist dem wirklich so? Ist künstliche Intelligenz die Antwort auf all unsere Fragen? Oder naht der nächste KI-Winter?

Dieser Vortrag beleuchtet aktuelle Problemstellungen des maschinellen Lernens sowie deren Auswirkungen auf Anwendungen. Gleichzeitig werden aktuelle Forschungsschwerpunkte aufgezeigt, um den Herausforderungen entgegenwirken. Hat die Forschung damit Erfolg, bleibt es bei kleineren Hitzegewittern und der nächste KI-Winter steht uns erstmal nicht bevor.

16:30 Uhr: Identity & Access Management – Digitale Identitäten & API´s als Katalysator der Digitalen Transformation

Jan Benno Meyer zu Holte, iC Consult

Raum B

Die Digitale Transformation verändert Unternehmen und Geschäftsmodelle in kürzester Zeit – keine Branche ist davon ausgenommen. Dies birgt die Gefahr disruptiven Veränderungen zum Opfer zu fallen, aber auch viele Chancen für ganz neue Dienste und Produkte. Digitale Identitäten bilden die Basis, um neue Produkte Kunden zugänglich zu machen, Partner ins eigene Ökosystem einzubinden und durch die Integration von Amazon Alexa und anderen Diensten fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt Ihrer Kunden zu werden.

16:45 Uhr: Arbeitskreis Smart Data - Quo Vadis 2019

Dr. Klaus Funk, Zentrum Digitalisierung.Bayern Dr. Robert Hable, Technische Hochschule Deggendorf

17:00 Uhr: Netzwerken

Netzwerken

 Andreas Beck Andreas Beck

Andreas Beck begann seine Karriere 1985 in der Produktion bei der Indramat GmbH, einem Tochterunternehmen der Bosch Rexroth AG. Über den Aufbau eines neuen Produktionsbereiches für Motion- und Logic-Steuerungen erwarb er vielfältige Erfahrungen in der Hardware- und Softwareentwicklung, der Prozesssteuerung und deren Unterstützung durch die IT. Nach 20-jähriger Verantwortlichkeit für Fertigungsbereiche konzentrierte er sich 2010 endgültig auf die Prozesssteuerung und baute die Werksdatenverarbeitung bei Bosch Rexroth auf.

 Steffen Blümm Steffen Blümm

Mensch-Computer-Interaktion zu gestalten ist für Steffen Blümm zentrale Motivation und Leitfaden. Er studierte Digitale Medien - Medieninformatik an der Hochschule Furtwangen, war involviert in Studien und Forschungsprojekte u.a. an der ESIGETEL, Frankreich, am IAMAS, Japan und am IEM, Austria auf. Seit 2009 beschäftigt sich Steffen Blümm mit dem UX-Design & der Entwicklung von iOS-Apps, sowie seit 2016 mit Conversational Interfaces. Zusammen mit seinen Projektteams hat er zwei internationale Auszeichnungen erhalten und nimmt international als Speaker an Konferenzen teil. Steffen Blümm arbeitet als Technical Lead iOS / CUI bei der adorsys GmbH & Co. KG.


				Prof. Dr. Dr. h.c.
			 Manfred Broy Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy

Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy leitete von 1989 bis 2015 als ordentlicher Professor für Informatik am Institut für Informatik der TU München den Lehrstuhl Software & Systems Engineering. Seine Forschung zielt auf die Beherrschung der Evolution leistungsstarker Software-Systeme durch den Einsatz wohldurchdachter Prozesse und Modelle, langlebiger flexibler Softwarearchitekturen und moderner Werkzeuge auf Basis mathematisch und logisch fundierter Methoden. Er gründete 2009 das Forschungsinstitut fortiss. Seit Januar 2016 ist er Gründungspräsident des Zentrum Digitalisierung.Bayern.

 Marcus Goerke Marcus Goerke

Marcus Goerke, Jahrgang 71, ist Dipl. Betriebswirt Fokus Wirtschaftsinformatik der TFH Berlin und hat über 20 Jahre Erfahrung im Professional Business in Deutschland, Europa und u.a. Südamerika. Seine Expertise liegt in den Branchen Automotive, SW-Hersteller, Öffentliche Unternehmen in den Bereichen Digitalisierung, Strategie, Finanzen, Produktion & Logistik, IT-Management und Vertrieb. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Unternehmensberatung (IBM. PwC, UNITY) , 5 Jahre Geschäftsführung und mehr als 5 Jahre startup-Entwicklung. Als Mit-Gründer und Mitglied des Vorstands entwickelt er seit 2018 die NEXT Data Service AG Herr Goerke ist verheiratet, hat zwei 2 erwachsene Kinder und wohnt bei Berlin.

 Michael Grau Michael Grau

Michael Grau hat in Nürnberg den Master in Informatik abgeschlossen. Seine Kernthemen waren dabei Bildverarbeitung und künstliche neuronale Netze. Seitdem beschäftigt er sich weiter mit diesen Themen, aber auch mit Datenauswertung, virtuellen Welten und 3D Gestaltung.

 David Grimm David Grimm

David Grimm hat ab 2009 für FriendScout24, der mitgliederstärksten Online-Singlebörse in Deutschland, u.a. in den Bereichen Customer Care, Payment, Salesmanagement und Fraud Prevention gearbeitet. In diesen Bereichen konnte er Expertise sammeln, wie man mit minimaler Datenerhebung Fraud Prevention betreibt, die die Conversion im Blick behält und für Nutzer des Dienstes zu möglichst geringen Beeinträchtigungen in der UX führt. Seit 2016 ist David Grimm als Business Development Manager für creditPass tätig. Neben einem Multiauskunfteisystem betreibt creditPass auch Riskmanagement und Fraud Prevention Systeme. Im Bereich Payment verarbeitet creditPass u.a. SEPA Lastschriften. Zusammen mit Keyp arbeitet er auch an der Weiterführung der Themen Identity and Access Management (IAM).


				Dr.
			 Robert Hable Dr. Robert Hable

Robert Hable hat nach dem Studium der Mathematik eine Doktorarbeit über statistische Entscheidungstheorie und seine Habilitation über maschinelle Lernverfahren verfasst. Seit 2015 leitet er an der Technischen Hochschule Deggendorf die Arbeitsgruppe „Big Data Analytics“. Im Fokus der Arbeitsgruppe steht der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Hierzu werden Entwicklungs- und Pilotprojekte zusammen mit Unternehmen durchgeführt. Robert Hable gibt Kurse zur Datenanalyse für Unternehmen und führt Workshops zu Auswahl und Durchführung von Datenanalyse-Projekten durch.

 Elena Holsten Elena Holsten

Elena Holsten gründete als CoFounder die Holsten Systems GmbH, ein Software-Unternehmen im Bereich des IIoT und der Automatisierungstechnik. Der Schwerpunkt ihrer Unternehmenstätigkeit ist die Entwicklung und Einführung neuer Konzepte rund um das Thema „Data Science meets Automation Technology“. Die Beteiligung des Unternehmens an herausragenden Forschungsprojekten ermöglicht es ihr, einen Blick hinter die Kulissen einer gigantischen Denkfabrik zu werfen. Doch die größte Herausforderung und Motivation für sie bleibt stets – Konzepte erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Mit dem Background der Wirtschaftsinformatik und Finance unterstützt sie das Team u.a. mit ihrer markttechnischen Sicht.

 Philipp Killermann Philipp Killermann

Erfolgreicher Abschluss im Jahr 2016 des Technomathematik Studiums als Bachelor und Master of Science mit den Themen Modellierung und Simulation als Vertiefung. Anschließende Tätigkeit bis 2017 als Softwareentwickler beim Fraunhofer Institut im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. Seit 2017 weiterführende Anstellung bei infoteam als Softwareentwickler und Berater im Bereich der medizinischen Bildverarbeitung und dessen Forschungsumfelds. Erlangung des Na-no-Degrees im Jahr 2018 im Bereich Deep Learning und Beitritt der firmeninternen Expertengruppe (Center of Excellence) zum Thema Data Science.


				Dr.
			 Andreas Liebl Dr. Andreas Liebl

Als Geschäftsführer der UnternehmerTUM Projekt GmbH ist Andreas Liebl unter anderem für den Aufbau der appliedAI-Initiative mit Partnern wie Google und NVIDIA zuständig. Die Initiative zählt mit 26 Partnern, ausgewählten Start-ups sowie über 100 engagierten Studenten schon jetzt zu den größten Initiativen in Europa im Bereich angewandter künstlicher Intelligenz. Vor seiner Zeit bei UnternehmerTUM hat er fünf Jahre bei McKinsey gearbeitet und gleichzeitig am Lehrstuhl für Entrepreneurship an der TU München promoviert. In seiner Doktorarbeit begleitete er ein Jahr lang 120 Start-ups und untersuchte deren Unternehmenskultur und -identität.


				Dr.
			 Paul Maier Dr. Paul Maier

Herr Dr. Paul Maier arbeitet als Projektleiter bei der codemanufaktur GmbH in München.
Als ausgebildeter KI-Experte und mit den Erfahrungen aus seinen Forschungsarbeiten zu KI und Neurowissenschaften TUM und LMU verfügt Dr. Paul Maier über ein breites theoretisches und praktisches KI Wissen, von maschinellen Lerntechniken bis zu statistischen Methoden (2007 Diplom, 2008-2011 Promotion an der TUM, 2012 - 2014 Postdoc an der LMU). Seit Ende 2014 leitet und entwickelt er bei der codemanufaktur GmbH KI-und Daten-getriebene Softwareprojekte.

 Peeter Meos Peeter Meos

Peeter Meos comes from a background of operations research. Having originally earned his degree from Georgia Tech, Peeter has served in both public and private institutions in various scientific and analytical positions. His main interests besides making organisations better lie with stochastic optimisation. In Proekspert Peeter is the technical lead for the data science team dedicated to help the Industry with its digitalisation efforts.

 Jan Benno Meyer zu Holte Jan Benno Meyer zu Holte

Herr Meyer zu Holte ist als Senior Consultant bei der iC Consult GmbH, einer der führenden Beratungen für Identity und Access Management in der DACH Region, tätig. Nach seinem Informatik Master of Science Abschluss in 2014 forschte Herr Meyer zu Holte an den Universitäten Oldenburg und Bamberg in den Bereichen Datenstrom Management und Modellgetriebene Softwareentwicklung. Anschließend beriet er verschiedene Automobilhersteller als Consultant für Produktionssoftware und wechselte 2017 zur iC Consult GmbH. Dort verantwortet Herr Meyer zu Holte den Bereich API Management als Practice Lead.

 Marc Militz Marc Militz

Marc Militz ist Senior Consultant bei der New Elements GmbH. Er ist seit über 15 Jahren in der Entwicklung von datenbankgestützten Web-Applikationen tätig. Seine Kernbereiche liegen dabei vor allem im Bereich Real-Time-Architekturen mit OpenSource-Technologien und No-SQL beziehungsweise dokumentenorientierten Datenbanken und deren Implementierung auf der Microsoft Azure Cloud Plattform. Als Trainer und Consultant schult er regelmäßig Entwickler im Einsatz dieser Technologien und begleitet Unternehmen beim Gang in die Microsoft Cloud.

 Maximilian Möhring Maximilian Möhring

Bereits während seiner Kindheit war Maximilian von Technologie fasziniert und er hat begonnen Desktop PCs mit seinem Vater umzurüsten. Doch das war erst der Anfang seiner Begeisterung für alles Digitale. Von Neugier getrieben, hat er schon immer versucht, das Innenleben von Maschinen und Systemen zu verstehen und sucht unentwegt nach neuen Technologien und Methoden. Es ist nicht überraschend, dass er innerhalb der letzten 11 Jahren insgesamt 9 Technologie-Startups mitgegründet oder in diese investiert hat. In dieser Zeit hat er gelernt, erfolgreiche marktrelevante Technologien zu entwickeln, aber auch, was es bedeutet, zu scheitern. Aus seiner Neugierde und seinem kritischen innovationsgetriebenen Denken heraus hat der Seriengründer sich in verschiedene Branchen (von der Automobilindustrie bis zur Versicherungsbranche) eingearbeitet und mit C-Levels aus den verschiedensten Bereichen der digitalen Innovation (vom Internet der Dinge bis Blockchain) gearbeitet. Sein jüngstes Startup ist Keyp, ein offenes Identitäts-Ökosystem mit dem weltweit ersten Smart Login (SSO) für jede Art von digitalen Zugängen. Als offenes Ökosystem aller Anbieter von Identifikations-, Authentifizierungs-, Implementierungs- und Zertifizierungsdiensten (bisher dato insgesamt mehr als 100 Lösungen) bündelt Keyp alle Dienstleistungen im Bereich der digitalen Identität.


				Dr. Ing.
			 Christopher Mutschler Dr. Ing. Christopher Mutschler

Dr. Mutschler studierte von 2005-2010 Informatik und promovierte 2014 an der FAU Erlangen-Nürnberg. Seither ist er als Post-Doc an der Informatik tätig, wo er auch Lehrveranstaltungen zum Themengebiet rund um das maschinelle Lernen anbietet. Von 2015-2017 war er Chief Scientist am Fraunhofer IIS in der Abteilung Präzise Lokalisierung und Analytics des Bereichs Lokalisierung und Vernetzung in Nürnberg. Seit 2017 ist er Gruppenleiter mit Schwerpunkt auf den Bereichen Sensorfusion, Virtual Reality, verteilte Ereignisverarbeitung und Machine Learning, und seit 2018 ist er zusätzlich Koordinator des Geschäftsfelds „Data Analytics and Machine Learning“.


				Dr. Ing.
			 Jan Paulus Dr. Ing. Jan Paulus

Dr. Jan Paulus promovierte am Machine Learning and Data Analytics Lab der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und bearbeitete dabei verschiedene Projekte im Bereich der automatischen Bild- und Signalverarbeitung sowie der Psychometrie. Bei ASTRUM IT leitete Jan Paulus zunächst Entwicklungsprojekte u.a. mit Schwerpunkten im maschinellen Lernen und der Bildverarbeitung, bevor er sich auf Beratungsprojekte und Schulungs-Workshops zum Thema maschinelles Lernen, Bildverarbeitung und Computer Vision spezialisierte.


				Dr.
			 Philipp Pott Dr. Philipp Pott

Herr Dr. Pott hat Werkstoffwissenschaften & Kirchenmusik an der FAU Erlangen studiert, 6 Jahre in der Dieselerprobung bei Bosch in Stuttgart gearbeitet und 2008 in der zentralen Forschung bei Siemens in München als IT Berater angefangen. Über die zentrale IT Strategie Abteilung ist er schliesslich als Produktmanager zu Siemens MindSphere in Erlangen gekommen und verantwortet im Bereich Analytics die Entwicklung von APIs, strategisches Partnering und die Patentstrategie.

 Daniel Ringler Daniel Ringler

Daniel Ringler ist Data Scientist bei Ancud IT in Berlin. Dabei unterstützt er als Berater und Entwickler verschiedene Unternehmen dabei mit Open Source Technologien große Datenmengen zu verarbeiten und zu analysieren. Sein Fokus liegt auf Maschine Learning und Datenvisualisierung.

 Ralph Schlenk Ralph Schlenk

RALPH SCHLENK arbeitet als Technical Manager in der Software-Entwicklungsabteilung des Bereichs Optical Networks bei Nokia in Nürnberg. Nach dem Studium der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begann er seine berufliche Laufbahn bei Lucent Technologies. Als Entwicklungsingenieur arbeitete er unter anderem auf den Gebieten Übertragungssimulation, Prototyping von elektronischen und optischen Equalizern für Weitverkehrsübertragungsnetze, Embedded Software-Entwicklung für Paketnetze und Systemarchitekturdefinition. Ralph Schlenk ist Autor verschiedener Zeitschriften- und Konferenzbeiträge und hält Patente für optische Übertragungsnetze. Seit einiger Zeit beschätigt er sich zudem mit der automatisierten Analyse von Logdateien.


				Dr.
			 Martin Schröder Dr. Martin Schröder

Nach Studium der Betriebswirtschaftslehre und Promotion im Bereich Wirtschaftsinformatik und 4 Jahren SAP-Beratung ist Martin Schröder seit 2001 im Bereich Spracherkennung und Sprachdialoglösungen tätig. Seit 2003 ist er als Geschäftsführer der Sympalog Voice Solutions an zahlreichen Implementierungen beteiligt und verfügt über ein umfangreiches Wissen über den erfolgreichen Einsatz von Sprachautomatisierungslösungen.

 Jörg Suckfüll Jörg Suckfüll

Jörg Suckfüll ist seit 2013 Geschäftsfeldleiter bei der UNITY AG am Standort München. Er betreut zahlreiche Projekte im Bereich der digitalen Transformation bei Groß- und Mittelstandsunternehmen und hält mehrere Aufsichtsratsmandate bei Technologiefirmen im In- und Ausland. Nach dem Studium zum Dipl.-Wirt.-Ing. war Jörg Suckfüll für mehrere Beratungshäuser sowie Unternehmensbeteiligungsgesellschaften grenzüberschreitend tätig. In den etwas mehr als 20 Berufsjahren haben sich mehrere Branchenschwerpunkte herausgebildet, so vor allem Anlagen- Maschinenbau, Software, Elektronik, Chemie sowie Automotive.


				Dr.
			 Thomas Thalhofer Dr. Thomas Thalhofer

Dr. Thomas Thalhofer ist auf Rechtsfragen der Digitalisierung der Wirtschaft sowie auf Vertragsgestaltung und rechtliche Projektberatung bei komplexen nationalen und internationalen IT-Projekten, Cloud-Projekten und IT-Outsourcings spezialisiert. Weitere Beratungsschwerpunkte sind Unternehmenstransaktionen im Technologiebereich, IT-Konfliktlösung und Prozessführung sowie Softwarelizenzrecht und Datenschutzrecht. Neben seiner umfangreichen praktischen Arbeit publiziert Herr Dr. Thalhofer regelmäßig. Er ist Co-Chair des Dispute Resolution Committee der ITechLaw Association, Mit-Vorsitzender des Fachausschuss Outsourcing der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik und Mitglied des Deutschen Anwaltvereins (Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie). Weiterhin ist Herr Dr. Thalhofer Dozent für den Fachanwaltslehrgang Informationstechnologie sowie Gastdozent für IT-Recht an der Universität von Padua (Italien).

 Thorsten Wedekind Thorsten Wedekind

Den Begriff Digitalisierung mit Inhalt und Leben zu füllen ist zentraler Bestandteil des Digitalisierungskonzeptes SMART5 von Würth Elektronik eiSos. Thorsten Wedekind ist bei Würth Elektronik für genau diesen Transformationsprozess Digitalisierung verantwortlich. Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Nürnberg hat er seine Kernthemen Produktion u. Controlling schon frühzeitig auf Internationalität ausgerichtet. Seit 2016 leitet Herr Wedekind zusätzlich als Vertreter „Wirtschaft“ den Arbeitskreis SMART Data am Digitalisierungszentrum Bayern. Darüber hinaus ist er Redner u. Moderator auf unterschiedlichen Veranstaltungen zum Thema „Digitalisierung“. Lebensmittelpunkt ist aktuell München.

 Matthias Weidler Matthias Weidler

Matthias Weidler forschte nach seinem Studium am Lehrstuhl für Mustererkennung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Siemens Healthcare GmbH und steht derzeit kurz vor dem Abschluss seiner Promotion. Für ASTRUM IT arbeitete Matthias Weidler zunächst als Entwickler für Algorithmen mit dem Fokus Bildverarbeitung und maschinelles Lernen. Mittlerweile liegt sein Fokus auf Schulungs-Workshops und Beratungsprojekten mit den Themenschwerpunkten maschinelles Lernen, Bildverarbeitung und Computer Vision.

 Fabian Witt Fabian Witt

Fabian Witt hat seinen Master in Data & Knowledge Engineering an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemacht. In dieser Zeit hat er sich speziell mit Themen wie Maschinellem Lernen, Data Mining und Schwarmintelligenz befasst. Bei der Firma Redheads Ltd. ist er als Technical Lead für den Bereich Data Science verantwortlich.

  Ancud IT-Beratung GmbH

Ancud IT-Beratung GmbH ist ein agiler Dienstleister für Unternehmen, der digitale Innovationen in zukunftsfähige Lösungen umsetzt. Unsere langjährige Expertise als Integrator kombinieren wir mit neuen, leistungsstarken Technologien und schaffen damit eine neue Generation digitaler Lösungen für Unternehmen. Bei unseren Kunden sind wir ein gern gesehener Partner in der Entwicklung zukunftsweisender und erfolgreicher Digitalisierungsstrategien. Wir sind für namhafte Unternehmen und Konzerne in der DACH-Region tätig. Unsere Lösungen greifen vorhandenes Potential auf, nehmen das Unternehmen mit und erzeugen daraus praktische Digitalisierungsgewinne. Das fördert Selbstverantwortung, Agilität und Effizienz Ihrer Mitarbeiter. Wir arbeiten damit aktiv am Arbeitsplatz der Zukunft. IoT, Prozessautomation, Vernetzung, Echtzeitverarbeitung von Daten, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz sind dabei unsere Werkzeuge, um Ihre Ziele zu realisieren. Primär nutzen wir gerne Enterprise Open Source Lösungen, um digitale Transformationsprozesse nachhaltig und bezahlbar zu machen. Offene Standards bringen mehr Beweglichkeit in gewachsenen IT-Landschaften und fördern so bezahlbare Transformation.

Website: http://www.ancud.de/home

  DeskCenter Solutions AG

Die DeskCenter® Solutions AG ist ein international agierender, deutscher Softwarehersteller mit Sitz in Leipzig. Ihre führenden Lösungen für Unternehmen, öffentliche Organisationen und Cloud Service Provider bilden den gesamten IT-Management-Prozess ab. Dadurch unterstützt DeskCenter gezielt die digitale Transformation. Zum Lösungsportfolio gehören ganzheitliches Software Asset- und IT-Assetmanagement, Deployment- und Release Management, Lizenzmanagement, Security Management und IT Service Management. DeskCenter bietet zudem Beratung und Services für Dynamic Asset Intelligence, individuelles, technisches Consulting sowie Anwender-Schulungen an.

Über 1.200 namhafte Kunden vertrauen auf die Lösungen des 2007 gegründeten Unternehmens darunter die Klinikengruppe AGAPLESION, engelbert strauss, HEITEC, Lufthansa AirPlus, Sonax, das Unfallkrankenhaus Berlin und Volkswagen. Für eine optimale Betreuung der Kunden ist das Unternehmen weltweit durch ein leistungsfähiges Partnernetzwerk vertreten. Systemhäuser und Systemintegratoren, die innovative Managed Services anbieten, profitieren von einem attraktiven Partnerprogramm.

Website: https://www.deskcenter.com/

  Holsten Systems GmbH

Die Holsten Systems GmbH am Forschungszentrum Garching ist ein junges Software-Unternehmen in Bereichen der Automatisierungstechnik. Wir helfen mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauern, ihre Vision der Digitalisierung zu leben. Gemeinsam setzen wir konkrete IIoT-Projekte um, z.B. die SmartFab Box - ein innovatives Diagnose-Tool, mit dem Puls GmbH die Leistungsanforderungen und thermischen Bedingungen in Systemen und Anlagen transparent macht.

Unsere Leistungen umfassen:

  • Planung und Bauleitung von Automatisierungsprojekten,
  • Applikationsentwicklung für Embedded-Systeme zur Datenerfassung, Vernetzung und Fremdsystemanbindung,
  • auf industrielle Anwendungen ausgerichtete Full-Stack-Software-Entwicklung
  • und softwareseitige Einbindung von Data Analytics-Ansätzen.

Wir freuen uns auf Kunden und Partner, die bereit sind, über den Status quo hinauszudenken und den digitalen Fortschritt als Chance sehen.

Website: https://holsten.io/

  PIPEFORCE by LOGABIT GmbH

Die LOGABIT GmbH ist ein Software-Startup mit Sitz in München. Mit PIPEFORCE haben wir eine selbstlernende Plattform für den effizienten und DSGVO-konformen Austausch von Daten entwickelt. Unsere Software lernt permanent aus den durchgeführten Aktionen und nutzt die Erkenntnisse zur Automatisierung sowie zur Verbesserung der Geschäftsprozesse und der Sicherheit.

Wir bieten damit eine intelligente Lösung, welche die Speicherung, den Versand und die gemeinsame Bearbeitung sensibler Daten revolutioniert. Die Software ermöglicht eine verschlüsselte Übertragung (auch großer Datenpakete), die automatische Protokollierung aller Aktivitäten, eine einfache Verwaltung von Zugriffsrechten und die Automatisierung von Prozessen. Für unsere Kunden bedeutet das eine sichere, effiziente und gesetzeskonforme Durchführung ihrer datenschutzrelevanten Aktivitäten.

Das Hosting erfolgt in einem deutschen, nach ISO27001 zertifizierten, Rechenzentrum. Alternativ besteht auch die Möglichkeit die Software On-Premise zu betreiben.

Website: http://pipeforce.io/

  PROEKSPERT

Proekspert helps to build world-changing solutions by combining data science and product development expertise with design thinking approach. We focus on giving our customers a strong competitive edge by testing new business ideas quickly while tackling the possible risks, and also taking responsibility for the whole product development process.

Based in Estonia, Europe’s hotbed for e-solutions, for 25 years Proekspert has been the one behind the curtain for some of Europe and Scandinavia’s top products and services. When we shake hands on something, we get it done. We deliver. No nonsense.

We offer end-to-end solutions, including data warehousing, data visualization and reporting, AI-enhanced control systems, anomaly and fault detection, diagnostic suggestions, automated equipment configurations, predictive maintenance, marketing automation, recommendation engines, credit scoring, and fraud detection.

In each phase of the collaboration our designers, technology experts, and data scientists challenge the established thinking, involve customers at every step and ensure the success of the products we develop.

The trend of adopting data science into business shows no signs of stopping in the coming decades. Let’s work together to give your company a head start on this exciting journey.

Website: https://proekspert.ee/

  Woodmark Consulting AG

Wir stehen Kunden verschiedener Branchen als kompetenter Berater im Bereich Big Data, Analytics, Predictive Analytics, Reporting, Datenbanken, Planung, Simulation, Optimierung und Datenversorgung zur Seite.

Als Experte unterstützen wir Sie bei der Entwicklung von Data Lake und hybriden Architekturen, der Integration in die bestehende BI-Architektur, der Auswahl und Implementierung der richtigen Technologie und Software sowie beim Betrieb und der Wartung von Hadoop-Clustern. Unser Dienstleistungsportfolio reicht dabei von der Analyse, Beratung und Realisierung über Application-, Platform- und Software-Services bis hin zu Schulungen.

Die Kundenlösungen basieren auf Technologien unserer Partnerfirmen Alteryx, Hortonworks, IBM, Informatica, SAP, Splunk, Tableau, Theobald u.a. namhaften Herstellern.

Website: https://www.woodmark.de/

Datum: 16. Oktober 2018
Zeit: 8:30 – 18:00 Uhr

Zentrum Digitalisierung.Bayern
Lichtenbergstraße 8
85748 Garching

Sascha Stöppelkamp
  • I&K Cluster BICCnet
  • NIK e.V. - Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft
  • Zentrum Digitalisierung.Bayern
  • Automation Valley Nordbayern
  • Big Data Lab e.V.
  • Cluster Mechatronik & Automation e.V.
  • IHK Nürnberg für Mittelfranken
  • Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.