Sie sind oft unsichtbar und sorgen doch dafür, dass unser tägliches Leben reibungslos funktioniert: Ampelanlagen, Aufzugsteuerungen, Automobilelektronik - kaum ein technisches Gerät kommt heutzutage ohne intelligente Steuerungen aus, die für die Intelligenz, Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgen.
Bei der Entwicklung und dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik wird zukünftig ein stärker arbeitsteiliges Vorgehensmodell Einzug halten. So wird es spezialisierte IT-Service-Anbieter geben, die sowohl die Entwicklung wie auch den Betrieb der IT-Lösungen übernehmen werden. Dies kann zum einen zu einer Spezialisierung der unternehmensinternen IT-Abteilungen führen (Konzentration auf die Kernleistungen der Unternehmen), zum anderen zur Hinwendung zu „IT as a Service“ (weg vom klassischen „IT as a Product“).
Schnelle Netze und leistungsfähige Smartphone-Endgeräte machen es möglich:
Immer mehr Software-Anwendungen werden mobil. Anfangs waren es nur einige hundert Programme, mittlerweile ist der Markt im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Multi-Millionen-Geschäft gewachsen. Distributionsmodelle wie Android Apps (Google), App Store (Apple) und App World (RIM) sorgen für ungeahnte Dynamik.
Zusammenführung historisch gewachsener Multimedia-Formate wie Fernsehen, Telefon und Internet unter der Vorgabe von Zeit- und Ortsunabhängigkeit.
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten führt zum Erfolg.“ (Henry Ford)
Networking, B2B-Meetings, Open Space, Kooperationsbörsen oder einfach nur kommunikative Kaffeepausen: Das sind die neuen und alt bewährten Methoden zum Knüpfen und Ausbauen von Geschäftskontakten und -beziehungen. Gerade in den Pausen ergeben die oft zufällig zustande kommenden Gespräche Impulse für neue Kooperationen zwischen bayerischen IKT-Unternehmen. Durch die Konzentration auf Kernkompetenzen, detaillierte und aktuelle Branchenkenntnisse, das Herausarbeiten eines scharfen Profils und die Zusammenarbeit mit ähnlich strukturierten, das eigene Profil ergänzenden Unternehmen können mittelständische Unternehmen in einem globalen Wettbewerbsumfeld langfristig bestehen.
Der heimische Markt ist zwischen den Wettbewerbern aufgeteilt; Wachstum und Umsatzsteigerung sind „nur“ durch Übernahmen von Mitbewerbern möglich oder durch die Ausweitung des Geschäftsbereichs auf internationale Märkte. International agierende Unternehmen können flexibler auf die globalen Markt- und Kundenentwicklungen reagieren als solche, die sich auf nationale Märkte beschränken. Hochspezialisierte kleine und mittlere IKT-KMU, die erfolgreich Nischen in Deutschland besetzt haben, nutzen ihre Export- und damit Wachstumschancen oft nicht aus. Dabei birgt gerade der Export von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen immenses Potenzial. Internationalisierung ist der Schlüssel zu mehr Wachstum der hiesigen IKT-Branche.